Biomasse

Biomasse

Was ist Biomasse und woher kommt sie?

Eine Menge Wörter gehen täglich durch die Medien und jeder hat das eine oder andere schon so oft gehört, ohne dessen wahre Bedeutung zu verinnerlichen. Eines davon ist das Wort Biomasse, was ja ein weitläufiger Begriff ist, doch von einer immensen Bedeutung auf alle Lebensbereiche. Unter diesem relativ kleinen Wort verbirgt sich alles, was an organischen Bestandteilen, durch Tiere, Pflanzen und Menschen entsteht. Die bekannteste Definition ist wohl z. B. Kuhmist oder Gülle, was vorzugsweise von den Bauern auf den Feldern ausgestreut bzw. verspritzt wird. Doch ist dies nur ein Teil davon, denn den Anfang von Biomasse machen in erster Linie die Pflanzen, die für viele Lebewesen als Nahrungsmittel eine wichtige Rolle spielen. Einen ebenso gewichtigen Faktor stellen die abgestorbenen Pflanzen dar, die wiederum für Energie sorgen, um Häuser und Wohnungen im Winter warmzuhalten.

Definition und Nutzen der Biomasse!

Nachwachsende Rohstoffe oder auch als Biomasse bekannt, sind die gesamten organischen Stoffe, die hauptsächlich durch Fotosynthese der Pflanzen entstehen, d. h., aufgenommenes Sonnenlicht wird durch die Entwicklung von Biomasse deponiert. Zur Gruppe der Biomasse zählen lebende wie auch abgestorbene Pflanzen, Tiere und Kleinstlebewesen (Mikroben wie Einzeller oder Mehrzeller). Erdöl, Erdgas und Kohle zählen als fossile Substanzen nicht dazu, obwohl sie ursprünglich aus Biomasse entstanden sind. Biomasse hat gleichzeitig mehrere bedeutende Besonderheiten als Nahrungsmittel, als Rohstoff und als Energieträger, wie Brennholz oder Biokraftstoff. Der Teil von Biomasse, der für Menschen nicht nutzbar ist, wird von anderen Lebewesen als Lebensraum oder zur Nahrungsaufnahme benötigt. Auch für das Klima bildet Biomasse einen wichtigen Aspekt, denn ein großer Teil des Kohlendioxids wird in Biomasse eingeschlossen.

Der globale Stellenwert von Biomasse!Sehr lange Zeit war sich niemand wirklich bewusst, wie wichtig Biomasse für alles, was lebt, darstellt, obwohl immer existent, wie Sonne, Mond und Sterne. Erst seitdem die Erhaltung der Umwelt immer bedeutender geworden ist und nach Alternativen gesucht wurde, hat auch die Bedeutung der Biomasse in den westlichen Ländern immer mehr zugenommen. Denn es gibt genügend Völker, die schon lange organische Stoffe z. B. für die Menschen zur Energieversorgung nutzen, so wie es früher in Europa auch üblich war. Der gute alte Holzofen war leider immer mehr von Zentralheizungen, die mit Strom, Öl oder Gas angetrieben wurden, verdrängt worden, mit der Konsequenz, was eine Ausbeute der Energieträger mit sich zog und die Preise ins Unendliche stiegen. Jetzt, wo es fast zu spät ist, ist die Einsicht da, dass Biomasse nicht nur zur Nahrungsaufnahme für Lebewesen dient, sondern auch als Energieträger verwertet bzw. genutzt werden kann. Es heißt heute so schön “erneuerbare Energie”, dabei ist es eigentlich ein alter Hut.

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