Biomasseheizkraftwerk

Biomasseheizkraftwerk

Ein Biomasseheizkraftwerk stellt nachhalte Energie und Wärme zur Verfügung, bei deren Erzeugung wenig CO2 entsteht. Die Energie entsteht dabei durch die Verbrennung von Biomasse – dafür könne sowohl flüssige Brennstoffe, wie zum Beispiel Bioethanol, eingesetzt werden, oder feste Brennstoffe, wie Holzreste, die für keine weitere Verarbeitung geeignet ist. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entsteht zum einen elektrische Energie, zum anderen Wärme, die Haushalten als Fern- oder Nahwärme zur Verfügung steht.

Rohstoffe für das Biomasseheizkraftwerk

Der Betrieb von Biomasseheizkraftwerken ist besonders umweltfreundlich, da sie komplett ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe – wie Kohle oder Erdöl – und ohne radioaktives Material funktionieren. Sie verbrennen stattdessen nachwachsende Rohstoffe und Abfallprodukte. Am häufigsten kommt dabei Holz zum Einsatz, Getreide und Stroh werden ebenfalls eingesetzt, genauso Schilf oder sogar Obstkerne. Bioethanol und Biodiesel sind ebenso geeignet, finden aber eher in Motoren Verwendung. Beim Einsatz von Holz dürfen nur unbehandelte Hölzer genutzt werden, Biomasseheizkraftwerke mit spezieller Abgasreinigung dürfen aber auch imprägnierte und lackierte Hölzer verbrennen.

Wie funktioniert ein Biomasseheizkraftwerk?

Im Biomasseheizkraftwerk wird die angelieferte Biomasse zunächst von nicht brennbaren Abfallprodukten gereinigt. Anschließend werden die regenerativen Materialien in einem Brennofen verbrannt – demselben Prinzip folgen auch Kohle- und Ölkraftwerke. Die Wärme, die während dieser Verbrennung freigesetzt wird, erhitzt das Wasser in einem Dampfkessen auf sehr hohe Temperaturen von bis zu 450 Grad. Durch die Hitze steigt der Druck im Dampfkessel, Dampf entweicht und betreibt eine Turbine. Die Turbine wiederum ist an einen Generator gekoppelt, welcher die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt.

Auf diese Weise können bis zu 30 Prozent, teilweise auch bis zu 37 Prozent der Bioenergie tatsächlich als Energie genutzt werden. Die restlichen 70 Prozent der Energie gehen als Wärme verloren – werden beim Biomasseheizkraftwerk allerdings aufgefangen und als Nutzwärme an Haushalte oder Fabriken weitergeleitet. Auf diese Weise können noch einmal zusätzliche 85 Prozent der Bioenergie sinnvoll genutzt werden.

 

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