Biomassen Management

Biomassen Management

Biomasse – viele Menschen, die dieses Wort hören, denken zunächst an Gülle oder ähnliche tierische Abfallprodukte, die wieder der Verwertbarkeit zugeführt werden. Doch Biomasse ist noch viel mehr: Zur Biomasse zählen sämtliche organische Materialien, lebendige und abgestorbene Pflanzen, Tiere und Kleinstlebewesen. Unter Biomassen Management versteht man nun die Umwandlung dieser Biomasse in ihre Produkte, die zur nachhaltigen Energiegewinnung genutzt werden können.

Biomasse zu Energieträgern verarbeiten

Aus Holz oder Stroh wird so zum Beispiel Bioethanol gewonnen, der auf umweltfreundliche Weise Fahrzeuge antreibt. Aus herkömmlichen Speiseresten lässt sich Biogas produzieren. Und aus Kuhmist wird entweder Gülle, die das Gemüse auf Feldern düngt, oder sie wird zu Pellets verarbeitet, mit denen eine umweltfreundliche Wärmepumpe Energie erzeugt.  Das Biomassen Management bemüht sich nun darum, für den Umwandlungsprozess möglichst umweltverträgliche Maßnahmen zu finden, im besten Falle CO2-neutral, wenigstens aber unter Freisetzung von so wenig CO2 wie möglich.

Verfahren des Biomassen Managements

Das einfachste der verschiedenen Verfahren zum Biomasse Management ist die Gärung. Diesen Prozess kann man in vielen Gärten beobachten: Aus einfachem Kompost entsteht durch die Gärung neuer Humus. Bei der Gärung entstehen zudem Biogas und Ethanol; diese Stoffe auch gewinnbringend zu nutzen, gestaltet sich allerdings schwierig und energieaufwendig. Bei der Gärung geht daher viel Energie verloren: Nur drei bis fünf Prozent der in den Pflanzen gespeicherten Energie kann genutzt werden.

Das Biomassen Management ist daher gefragt, nachhaltigere Wege der Energiegewinnung zu entwickeln. Eine Möglichkeit ist die Polyrese. Dabei gelangt die Biomasse in einen abgeschlossenen Behälter und wird ohne Sauerstoffzufuhr auf über 500 Grad Celsius erhitzt. Die dabei gespaltenen Moleküle lassen sich als Energiequelle nutzen. Noch effizienter ist die hydrothermische Karbonisierung. Die Biomasse wird bei diesem Verfahren in einem Druckbehälter zusammen mit Wasser und einem Katalysator bei 180 Grad erhitzt. Durch diesen Prozess wird aus der Biomasse Braunkohle, die für die Energiegewinnung weiterverwendet werden kann.

 

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