Eigenschaften

Eigenschaften von Biomasse

Lebewesen unterliegen einem ewigen Kreislauf: Ohne Nahrungsaufnahme keine Existenz, kein Entstehen und kein Absterben. Demzufolge gäbe es auch keine Biomasse, die in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Nährstoffen steht. Grundvoraussetzung zum Leben von Pflanzen sind Elemente, wie Wasserstoff, Stickstoff, Schwefel usw. und die sogenannten Spurenelemente, wie Eisen, Mangan, Zink usw., um den pflanzlichen Stoffwechsel anzuregen, um damit weiterreichende Verbindungen zusammenzuführen. Lebende und abgestorbene Pflanzen bilden so die Grundlage für Biomasse, die wiederum anderen Lebewesen Nahrung bieten. Dabei haben lebende Pflanzen nur den kleineren Anteil in der Nahrungskette, der größere liegt bei abgestorbener Biomasse, z. B. Laub oder Humus.

Biomasse-Nutzung der Menschen für die eigenen Bedürfnisse!

Die Statistiken gehen wohl etwas auseinander, ob 25 % oder 40 %, der Verwendung und Nutzbarkeit der Biomasse zulasten der Menschen gehen. Fest steht, dass das Potenzial der Biomasse zum Vorteil der Menschen nur langsam in Gang kommt, gerade in Bezug auf erneuerbare Energie. Ob nun als Biokraftstoff oder Biogas, die nachwachsenden Rohstoffe sind auf jeden Fall die bessere Wahl, wie Kohle oder Erdöl. Vor allem, da diese Vorkommen auch einmal zu Ende gehen und Gefahren für die Umwelt bergen – wie z. B. Treibhauseffekt durch Kohlendioxid-Ausstoß von Kraftwerken oder Ölpest, wie gerade im Golf von Mexiko. Ein anderer positiver Aspekt für nachwachsende Rohstoffe ist die Rangelei zwischen einzelnen Staaten um die Energieträger. Denn z. B. Biokraftwerke oder der, häufig als Biokraftstoff angebaute, Raps ist von anderen Ländern unabhängig.

Gerade Bioenergie hat den Effekt, dass einerseits auch natürliche Abfälle (Tierkot) sinnvoll vernichtet werden und andererseits der CO2-Ausstoß erheblich verringert wird, was der Umwelt reichlich zugutekäme. So könnten die Bauern, unabhängig von der öffentlichen Energieversorgung, Treibstoff, Strom und Wärme erzeugen, was wiederum den Vorteil bringt, die Felder, Sommer wie Winter, als gemischten Anbau zu nutzen, um von den Monokulturen Abstand zu nehmen. Die positive Bilanz aus Bioenergie, organische Abfälle sowie Abwasser, stehen ohne Kosten zur Verfügung und können auf diese Weise ökonomisch aufbereitet werden.