Wasserkraft

Wasserkraft

Wer einmal gesehen hat, mit welcher Wucht Wellen brechen, zweifelt nicht daran, dass sich im Wasser eine Menge Energie verbirgt. Energie, die für den menschlichen Bedarf genutzt werden kann. Die Kraft des Wassers machten sich Menschen schon früh zunutze: Ihre Mühlen betrieben Sie zum Beispiel nicht nur per Windenergie, sondern auch mit Wasserkraft. Über ein Laufrad wurde dabei das Wasser geleitet, die kinetische Energie eines Bachlaufs oder Flusses brachte die Mühlsteine in Bewegung. Heute kann die Bewegungsenergie des Wassers natürlich viel effizienter genutzt werden.

Eine der bedeutendsten regenerativen Energiequellen

Als regenerative Energie kommt der Wasserkraft eine große Bedeutung zu: Im Jahr 2008 wurden bereits 15,8 Prozent der weltweit genutzten Energie in Wasserkraftwerken gewonnen – damit hatte die Wasserkraft einen größeren Anteil an der globalen Energieversorgung als die Atomenergie mit 13,4 Prozent. Wachstumspotenzial sehen Experten für die Wasserkraft vor allem in Ländern der Dritten Welt; in Europa erscheint ein Ausbau von Wasserkraftwerken problematischer.

Grundsätzliche Funktionsweise eines Wasserkraftwerks

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Bewegungsenergie des Wassers in für den Menschen nutzbare Energie umzuwandeln. In der Regel wird das Wasser dabei über Turbinen geleitet, welche die Energie umwandeln. Dabei kommen verschiedene Typen von Turbinen zum Einsatz, je nach Fallhöhe und Wassermenge. Überdruckturbinen werden vor allem bei niedriger Fallhöhe und großen Wassermengen verwendet. Gleichdruckturbinen werden bei größerer Fallhöhe und einem kleineren Wasserstrahl verwendet. Das Wasser trifft dabei auf Schaufelrädern auf, die an die alten Mühlräder erinnern. Neben der kinetischen Energie, der Bewegungsenergie, nutzen die Überdruckturbinen auch die potenzielle Energie des Wassers, die Energie seiner Beschleunigung. Die Turbinen setzen sich durch die Wasserkraft in Bewegung, wandeln die kinetische und potenzielle Energie des Wassers in mechanische Energie um und leiten diese an einen Generator weiter, der sie schließlich der Nutzung zugänglich macht.

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